Die Bowlingregeln


Unser Computer übernimmt für Sie die Berechnung des Ergebnisses. Sie können sich also voll auf Ihre Würfe konzentrieren. Sie sollten trotzdem wissen, wie sich das Spielergebnis errechnet und wie das Schreiben erfolgt. Beim Bowling sprechen wir von "Spielen", also nicht von einer bestimmten Wurfanzahl. Ein Spiel besteht aus 10 Feldern (Frame). Je Frame sind 1 bzw. 2 Würfe zulässig, das heißt man versucht mit maximal 2 Würfen alle Pins zu räumen, im 10.Frame unter bestimmten Voraussetzungen auch noch ein dritter.


Das Spiel wird nach folgendem Muster aufgeschrieben:


Beispiel für eine Bowlinganzeige

Strike


Beispiel für einen Strike

Werden mit dem ersten Wurf eines Frames alle 10 Pins abgeräumt, spricht man von einem Strike. Bei einem Strike werden dem Spieler 10 Punkte (Pins) gutgeschrieben und er erhält als Bonus die nächsten zwei Wurfergebnisse im Strike-Frame gutgeschrieben. Der zweite Wurf entfällt, da ja alle Pins geräumt wurden.
Im 10.Frame darf der Spieler bei einem Strike zwei weitere Würfe (Bonuswürfe) spielen. Werden drei Strikes in Folge geworfen, ist dieses ein Turkey (Truthan).


Spare


Beispiel für einen Spare

Werden mit dem zweiten Wurf eines Frames alle Pins geräumt, sprechen wir von einem Spare. Bei einem Spare werden dem Spieler 10 Punkte (Pins) gutgeschrieben und er erhält das nächste Wurfergebnis im Spare-Frame gutgeschrieben. Im 10.Frame darf der Spieler einen weiteren Wurf (Bonuswurf) spielen.


Split


Beispiel für einen Split

Bleibt nach dem ersten Wurf ein schwieriger Zweiter stehen, sprechen wir von einem Split. Das Kennzeichnen des Split (rote Zahl oder farbige Hinterlegung) haben auf das Punkteergebis keine Auswirkung, sie zeigt lediglich an, daß nach dem ersten Wurf ein schwierig zu spielendes Bild (Pin-Stellung) stehengeblieben ist.


Miss


Beispiel für ein Miss

Wird kein Pin getroffen, sprechen wir von einem Fehlwurf oder Miss.


Bei optimalen Spiel kann man also ein Rekordergebnis von 300 Pins erreichen. Versierte Spieler werfen einen Schnitt von über 200 Pins pro Spiel. Jeder, auch der Freizeit-Bowler, entwickelt im Laufe der Zeit gewisse Eigenarten beim Bowlingspiel. Für den Beobachter interessant, ja teilweise sogar komisch anzusehen sind verschiedene Posen, die der Bowler beim Anlauf als auch während der Zeit, in der der Ball auf der langen Bahn seinem Ziel entgegenläuft, einnimmt.
Für das Restbild - typische Anordnung der stehengebliebenen Pins nach dem ersten Wurf - gibt es eine Unzahl von mehr oder weniger einleuchtender Namen. Unbeliebt ist beispielsweise die Schwiegermutter, bei der zwei oder sogar drei Pins hintereinander stehen bleiben. Gefürchtet ist der Split, wo sich zwei, schlimmer noch drei oder vier weit auseinander stehende Pins einem Abräumen mit dem zweiten Wurf meist erfolgreich widersetzen.